Sie habe nirgends geschrieben, die Opfer seien am Hochwasser selbst schuld, verteidigte sich Kata Jurák, die als Journalistin für das rechtskonservative Portal pestisracok.hu und für PestiTV arbeitet. Aber auch im Neuen Testament schreibe der heilige Paulus den Römern, „es offenbart sich Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit unterdrücken“ – soviel dazu, dass ihr manche mit dem Neuen Testament kämen. Jurák fühlte sich von kritischen Medien angegriffen, nachdem einzelne davon kurz über ihren Facebook-Post vom 16. Juli berichtet hatten, wobei die kritischen Kommentare eher vom Facebook-Volk als von den „linksliberalen“ Medien kamen, die sich das Kommentieren verkniffen (jedenfalls die wenigen grösseren, die überhaupt darüber berichteten). Juráks Text spricht ja für sich selbst:

„Ich glaube, die Uminterpretation des Regenbogens und die Schändung der ursprünglichen Bedeutung des Symbols hatte unerwartete Konsequenzen für die westlichen Länder. Ich möchte hier leise anmerken, dass Gott nicht nur der sanftmütige, gütige alte Herr ist, für den die fortschrittlichen Liberalen ihn halten, sondern dass die Bibel ihn auch als Löwen Judas erwähnt. Es ist nicht wirklich eine gute Entscheidung, ihn wütend zu machen.
„In den durch den größten Regen des Jahrhunderts verursachten Überflutungen sind in Deutschland und Belgien mindestens achtzig Menschen zu Tode gekommen und 1300 verschwunden.“
Die Gesichte des Regenbogens gehört zu den bekanntesten der heiligen Schrift: nach der Sintflut schliesst Gott mit dem Menschen einen Bund darüber, dass er die Erde nie mehr überfluten wird, und als Zeichen für diesen Bund lässt er einen Regenbogen erscheinen. (Genesis 9.11) „Ich will meinen Bund mit euch aufrichten: Nie wieder soll alles Fleisch vom Wasser der Sintflut ausgerottet werden, und nie wieder soll eine Sintflut kommen, um die Erde zu verderben.“
Meine Meinung ist, dass Gott den Ländern und Völkern, die diesen Bund schänden, eine eindeutige Botschaft dazu sendet, was das für Konsequenzen zur Folgen haben kann.“

https://www.facebook.com/jurakkataofficial/posts/4038987222894791, (Bibelzitate: Zürcher Bibel)

Apropos Regenbogen: Am Samstag findet auch in Budapest der Pride-Umzug statt, daher hat ein Journalist des kritischen Nachrichtenportals Telex.hu bei der Pressekonferenz vom 22. Juli den Regierungssprecher Gergely Gulyás gefragt, ob auch Fidesz-Politiker am Umzug teilnehmen. Gulyás verneinte und meinte, es gäbe zwischen diesen beiden Gruppen keine Schnittmenge. Worauf die Anwesenden laut aufgelacht haben.

Ein Gedanke zu „Gott, der Regenbogen und das Hochwasser in Deutschland“
  1. Frau Jurák scheint zu vergessen das es in den 10Geboten heisst“Du sollst nicht stehlen““Du sollst nich begehren Deines nächsten Hab noch Gut““Du sollst kein falsch zeugniss reden wieder Deinen Nächsten“
    Man kann ihr geseier also als geschwurbel einer Linientreuen sehen

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